Squid – Bright Green Field

Jede Woche neu auf #RadioTreffpunkt: Das Album der Woche. In dieser Woche gibts Post-Punk auf die Ohren.

Eine imaginäre Stadtlandschaft wollen Squid mit ihrem ersten Album „Bright Green Field“ zeichnen.

ArtWork Album „Bright Green Field“ von Squid
https://squiduk.bandcamp.com/album/bright-green-field

Die aus Brighton stammenden Post-Punker veröffentlichten 2019 eine erste EP, die damals von niemand anderem als Dan Carey produziert wurde. „Bright Green Field“, das neue Album, bedient sich der ganzen Pallette des sogenannten Post-Punk. Song für Song laden eigenwillig und ganz besonders zum Sich-Einlassen ein.

Die ganze Platte gibts zum Beispiel hier.

girl in red: if i could make it go quiet

Hinter dem Künstlernamen „girl in red“ verbirgt sich die schwedische Singer-Songwriterin Marie Ulven. 22 Jahre jung, beweist sie schon länger, dass guter Indie-Pop richtig erfolgreich sein kann und dass dafür nicht unbedingt die großen Player der Musikindustrie gebraucht werden. Zwei EP’s hat Ulven bereits veröffentlicht und war mit ihnen unglaublich erfolgreich. Oft sind es gleichgeschlechtlich Liebende, mit deren Themen sie sich befasst. Inzwischen gilt sie damit als „Queer-Ikone“ .

Art Work zum Album „if i could make it go quiet“ by „girl in red

Jetzt hat sich girl in red an einen längeren Stoff gewagt und ihr erstes Album veröffentlicht. „if i could make it go quiet“ bedient sich erneut eines Indie-Pop, der Spaß macht. Mehrfach beschreibt Marie Ulven Liebes- und Lebenssituationen, wie sie sich zwischen jeder Frau und ihrer Freundin, jedem Mann und seinem Partner und auch zwischen jedem Hetero-Paar abspielen können:
Es sind die „Ups and Downs“ des Lebens, die sie aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Uns ist diese Scheibe ein „Album der Woche“ wert, mit dem wir Euch Tag für Tag immer mal wieder einladen, Euch sie mal ganz anzuhören, zum Beispiel auf dem Streaming-Portal Eurer Wahl.

Ein Weg zum Album geht hier entlang.

Arooj Aftab: Vulture Prince

In Brooklyn lebt und arbeitet die pakistanische Komponistin Arooj Aftab. Auf ihrem inzwischen zweiten Album nimmt sie uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Traditionelle und moderne Instrumente erklingen nebeneinander und begleiten Aftab an Orte, die sie der eigenen Beschreibung nach früher einmal kannte und die heute so nicht mehr exitstieren. Gewidmet hat sie das Album „Vulture Prince“ ihrem jüngeren Bruder Maher. Entstanden ist eine jener Platten, die Ruhe ausstrahlen und Zeit brauchen. Wir nehmen sie uns als „Album der Woche“ – diese Woche in der entsprechenden Rubrik bei uns im Programm.

Nachhören geht natürlich auch – auf ihrer Bandcamp-Page.

Cover des Albums „Vulture Prince“ von Arooj Aftab.

Cory Hanson: Pale Horse Rider

„Pale Horse Rider“ heißt die neue Scheibe des Frontmans der Psych-Rock-Band „Wand“. Cory Hanson nimmt uns in einem weiteren Solo-Projekt mit auf eine Reise aus Songs und Sounds, aus Reflexionen und Stimmungen, die weit hinaus führen aus LA, dem Ort seines Wirkens, und weit hinein in seine Gedankenwelt. Entstanden ist eine Platte, die man am liebsten ganz genießt, im passenden Moment eines ruhigen Abends zu Hause.

Cover: Cory Hanson – Pale Horse Rider

„Pale Horse Rider“ ist unser Album der Woche. Immer wieder spielen wir Songs aus dem Album in unserem Tages- und Nachtprogramm.

Die Scheibe ist erschienen bei dem Label DRAG CITY in der Kategorie Folk, zu finden natürlich auch auf allen Streaming-Plattformen des Planeten.

Wer mehr über Cory Hanson lesen möchte, dem sei die Bandcamp-Seite des Musikers empfohlen. Und die findet Ihr mit diesem QR-Code.

#Indie-Sound von heute?

Genau so lautet unser neuer Slogan für #RadioTreffpunkt. Das bedeutet nicht, dass wir nur noch Independentmusic spielen. Unsere Auswahl erstreckt sich auf neue Musik aus den Kategorien #Alternative, #Indie, #LoFi, #Weltmusik. Dabei lassen wir uns jede Woche neu davon leiten, zu spielen, was uns gut gefällt.

Und: Wir wollen Euch teilhaben lassen an unseren musikalischen Entdeckungen. Genau dazu dient dieser Blog, den wir in der nächsten Zeit wieder etwas regelmäßiger befüllen wollen. Gute Vorsätze sozusagen für das laufende Radio-Jahr auf #RadioTreffpunkt, einem Sender aus der Laut.fm-Familie.

Und also sprach der „Rabenkrächzer“…

Songs mit philosophischem Tiefgang mit eigenen Texten über seine Weltsicht und mit Texten in Anlehnung an große Denker – wie zwei Vertonungen von Texten des deutschen Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche – sind das Metier des Kölner Liedermachers Reinhard Roller, der sich den Künstlernamen „Rabenkrächzer“ gegeben hat.

Foto: Frank Bergmann für „Treffpunkt“

Ich bin nicht Musiker, nicht Sänger und nicht Künstler, ich bin ein „Weltenzerstörer““, sagt der „Rabenkrächzer“ über sich selbst, während er in seinem Blumenladen zwischen Kunstgewerbe, Blüten und Gehölzen Gitarre spielt. Unter anderem hier im Hof des Ladens, wo es nach Erde, Blumen und frischer Minze duftet und eine indische Holzbank zum Bleiben einlädt, entstehen seine Songs. Wer sich Zeit nimmt und zuhört, der betritt eine Welt, die potentiell gefährlich ist für unsere Neigung, uns selbst an erste Stelle zu setzen und es sich als „Krone der Schöpfung“ allzu bequem zu machen.

Die CD „Heimtücker“ vom „Rabenkrächzer“ ist vor kurzem erschienen. Den Titelsong hört Ihr regelmäßig in unserem Musikprogramm.

Infos und CD: „Rabenkrächzer“ (Reinhard Roller): vierraben@netcologne.de