Wir verlängern die Vielfalt!

Wir bringen Euch zusammen mit laut.fm die ganze Welt der #independentmusic ins Radio. Wir spielen unsere individuelle Auswahl aus den zumeist von unabhängigen Produzenten und Labels veröffentlichten Songs der letzten fünf Jahre. Wir nennen das den „#IndieSound von heute“ auf #radiotreffpunkt, dem Netzrundfunk aus Köln.

Grafik Treffpunkt Media (2022), fb

Wir finden, unsere Stärke liegt in der grenzenlosen Vielfalt aus Rock, Pop, Lo-Fi, Weltmusik und elektronischen Beats. Als Schaufenster in die Neuheiten unseres Musikprogramms ermöglichte die Sendung „Play-Stop – Morgen gehört!“, die noch aus den reinen Popmusik-Zeiten unseres Senders stammt, einen konzentrierteren Blick darauf.

Grafik Treffpunkt Media, fb

Da sie nur wöchentlich aktualisiert werden konnte, entstand in den täglichen Sendungen immer mehr der Eindruck von Wiederholungen. Dies galt vor allem, weil unsere neuen Platten ohnehin den gesamten Tag über als A-List verstärkt zur Ausstrahlung ausgewählt werden. Und das wird auch so bleiben!

Deshalb haben wir uns entschlossen, die Sendung „Play_Stop – Morgen gehört!“ nach mehr als drei Jahren aus dem Programm zu nehmen.

Da wir Euch gerne auch weiterhin einen regelmäßigen konzentrierten Blick auf neue Tracks ermöglichen wollen, arbeiten wir aktuell an einer Neuauflage des Magazins „Hier ist Köln“ mit Frank. In ein paar Wochen soll es mit der monatlich erscheinenden Sendung schon losgehen. Wir werden Euch informieren.

Grafik Treffpunkt Media (2018), fb

Bis dahin wurde die Sendung „Der Tag“ mit „Grenzgängen“ zwischen #alternative, #indie, #weltmusik und #lofi und stündlichen Nachrichtensendungen Dienstags bis Sonntags bis 21 Uhr verlängert (Montags bis 18 Uhr).

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Seit einem Jahr gibt es eine eigene Web-App für unseren Sender. Leider wurde diese nicht so stark genutzt, dass sich die regelmäßig wiederkehrende Investition für unseren kostenfreien und ohne finanzielle Interessen betriebenen Dienst rechnen lässt. Deshalb haben wir die Web-App zum Monatsende eingestellt.

Wir freuen uns auf viele neue Ausgaben „Hier ist Köln“ und wünschen Euch bis dahin viel Spaß mit der ganzen Vielfalt des #IndieSound von heute auf #radiotreffpunkt via laut.fm/treffpunkt.

Grafik: Treffpunkt Media (2021)
Grafik: laut

Julie Doiron – I Thought Of You

In neun Jahren kann viel passieren: Kinder werden geboren und wachsen auf, Angebote fliegen ein und die eine oder andere Arbeit wird erfolgreich beendet. So ähnlich erging es der kanadischen Songwriterin Julie Doiron in ihrer langen Pause, in der sie der Musikwelt als Solokünstlerin verborgen geblieben ist, aber dennoch mehrmals von sich reden machte. Zum Beispiel mit einer Platte, die sie zusammen mit Mitgliedern von Cancer Bats und Eamon McGrath als „Julie and The Wrong Guys“ veröffentlichte.

Album Artwork by Julie Doiron – I Thought Of You – Quelle You‘ve Changed Records

Jetzt gibt’s sie wieder alleine. Und das tut ihren Songs und ihrer Stimme so richtig gut. I THOUGHT OF YOU heißt ihr neues Studioalbum, das wir an diesem Wochenende nur selten aus unserem CD-Player hier im Studio genommen haben.

Wir freuen uns über Geschichten von Julie Doiron verpackt in gefühlvolle Balladen und rockige Songs. „Back to the roots!“, irgendwie aber schön.

Unser Album der Woche: I THOUGHT OF YOU von Julie Doiron. Mehr dazu und DIE Gelegenheit für nen Weihnachtseinkauf findet ihr hier.

The Antlers – Losing Light

Aus New York stammt die Indie-Rock-Band THE ANTLERS. 2006 als Soloprojekt von Sänger Peter Silberman gegründet, erweiterte dieser das Projekt später um seine heutigen Kollegen Michael Lerner und Darby Cicci.

Mit sechs Studioalben und inzwischen fünf EP‘s erweisen sich die Rockmusiker als äußerst kreativ.

Auch die neue EP „Losing Light“ setzt mit ihren vier spannenden und interessanten Tracks Akzente zwischen Indie-Rock, Folk und Blues. Wir finden, das ist eine „EP der Woche“ auf #radiotreffpunkt wert.

Quelle: The Antlers – Losing Light auf https://theantlers.bandcamp.com

Mehr zur Band und zur EP findet Ihr hier und reinhören geht natürlich auch bei uns im Programm.

Courtney Barnett – Things Take Time, Take Time“

Wer es mag, wenn Songs Tiefgang haben und wer es spannend findet, wenn sich nachdenkliche Texte über fröhliche Melodien legen, für den gibt’s viel zu entdecken auf dem neuen Studioalbum der australischen Singer-Songwriterin Courtney Barnett.

Cover „Things Take Time, Take Time” by Courtney Barnett https://courtneybarnett.bandcamp.com

Eigentlich wollte das Multitalent aus Australien sich einst mit Stift und Feder, mit Block und Pinsel ausdrücken. Doch ehrlich gesagt, bin ich glücklich darüber, dass sie ihr Kunststudium geschmissen hat, um gemeinsam mit Freundin und Musikerin Jen Cloher in diversen Bands an der Gitarre anzuheuern und durch die Welt zu ziehen. Denn was daraus geworden ist, ist so vielfältig und tiefgründig wie es das beste Gemälde nur sein könnte: Ich spreche von vielen vielen eigenen Songs. Außerdem betreibt sie mit Erfolg ein eigenes Label gemeinsam mit Jen Cloher.

Courtney, die Sängerin, Songpoetin, Musikerin und Produzentin, findet Ihr auf mehreren inzwischen erschienenen Alben und auch auf „Things Take Time, Take Time“.

Mehr wird nicht verraten an dieser Stelle. Hört selbst rein und vor allem hin. „Things Take Time, Take Time“ ist unser „Album der Woche“. Wer reinhören mag, kann das bei uns im Programm, wer direkt mehr will, der findet die Platte zum Beispiel unter https://courtneybarnett.bandcamp.com

James Blake – Friends That Break Your Heart

Habt Ihr schon einmal jemandem das Herz gebrochen? Jemanden verlassen ohne Erklärung oder vielleicht sogar per SMS, die beste Freundin sitzen lassen auf dem Live-Konzert, tiefgründige Geheimnisse verraten – oder wart einfach nur „Scheiße drauf“?

All dies sind Anlässe und Verhaltensweisen, die wir geliebten Menschen leider viel zu oft antun. Und dann sitzen wir anschließend selbst „bedeppert“ in der Ecke rum und brauchen „Futter“ für die Seele.

Davon liefert der britische Pop-Musiker und Singer-Songwriter James Blake jetzt genug und zwar in Albumlänge. Zwölf Tracks erwarten Euch, allesamt Balladen, auf seinem inzwischen fünften Studioalbum mit dem schönen Titel „Friends That Break Your Heart“.

Album Artwork: James Blake – Friends That Break Your Heart – Quelle

Erscheinen sollte das Werk eigentlich schon im September diesen Jahres. Allerdings mussten die Aufnahmen aufgrund der geltenden Corona-Regeln mehrfach verschoben werden. Und das führte zur Veröffentlichung am 08. Oktober 2021.

Wir freuen uns auf einige inzwischen gut bekannte und viele neue sinnliche und besinnliche Pop-Balladen des #Indie-Künstlers aus England. „Friends That Brak Your Heart“ ist unser Album der Woche bei #RadioTreffpunkt.

Andy Shauf – Wilds

Große Geschichten haben bekanntlich ein Happy End. Nicht so die Geschichte, die uns das letzte Album des kanadischen Singer-Songwriters Andy Shauf erzählt. Auf „Neon Skyline“ hören wir die Story einer Trennung – zauberhaft in Szene gesetzt.

Artwork by Andy Shauf – Wilds, Quelle: bandcamp

Wer sich fragt, wie es wohl mit den Protagonisten weiter ging, nachdem sie die traurige Bar zum Ort ihrer Trennung machten, der findet Antworten in den Geschichten, die Andy Shauf auf seiner neuen Platte „Wilds“ erzählt.
Versöhnlich klingt das und führt erneut in träumerisch-schöne musikalische Landschaften, die mit leicht dahin plätschernden Arrangements aus dem – wie immer etwas verschnupft klingenden – Sänger fließen.

Kurz notiert:

Andy Shauf:

  • geboren am 21. Juni 1986 in Estevan, Saskatchewan (Kanada)
  • Darker Days (2009)
  • The Bearer of Bad News (2012)
  • The Party (2016)
  • The Neon Skyline (2020)
  • Wilds (2021)

Der Musiker lebt und arbeitet in Kanada.

(Fotoquelle: Bandcamp)

Andy Shauf, der so ziemlich jedes Instrument beherrscht, das er einst in dem Musikinstrumente-Laden seiner Eltern in die Finger bekam, spielte Instrument für Instrument selbst nacheinander ein und liefert mit „Wilds“ eine gebührende Fortsetzung seines Erfolgsalbums „Neon Skyline“.

Wir machen „Wilds“ zu einem Album der Woche auf #RadioTreffpunkt.

Alicia Walter – I Am Alicia

I Am Alicia – Mit diesem Titel ihrer ersten Platte stellt sich Alicia Walter, Sängerin der Band Oshawa aus Chicago, solo vor.

Album-Cover von „I Am Alicia“ von Alicia Walters; Quelle: Bandcamp

Ihre erste Platte, die jede Menge ins Ohr gehender Indie-Pop-Tracks enthält, flirtet mächtig mit den unterschiedlichsten Musikstilen. Ein Track nach dem anderen geht zudem in die Beine und lädt ein, die Kopfhörer festzuzurren und sich ordentlich zu bewegen. Dabei sparen Arrangement und Abmischung nicht mit Überraschungen, so dass es dabei niemals langweilig wird.

Wir freuen uns, dass wir Euch in dieser Woche diesen guten ersten Alleingang von Alicia Walter vorstellen können, als ein Album der Woche bei #RadioTreffpunkt.

Mehr über Alicia und ihre Musik gibts zum Beispiel auf Bandcamp.

Low – Hey What

Hinter der US-amerikanischen Indie-Band Low verbirgt sich das Ehepaar Mimi Parker und Alan Sparhawk, die uns beweisen, das Kinder und Musik-Karriere zumindest im experimentierfreudigen Indie-Bereich heutzutage gut zusammen passen.

Artwork by Low @bandcamp: https://lowtheband.bandcamp.com/

2018 veröffentlichten sie ihr denkwürdiges Album „Double Negative„, mit dem sie ihr immer beibehaltenes Prinzip des absoluten Minimalismus in der Rock-Musik zur Blüte brachten. Damals erschufen sie sich neu in einer unwirtlichen Welt eines sterbenden Supercomputers. Musikalisch beschrieben sie die Welt dieses „elektronischen Monstrums“ mit wisperndem Sound aus Gitarren und Drums und den beiden menschlichen Stimmen im Zentrum.

Mit ihrer neuen Scheibe „Hey What“ bleiben sie dort und scheinen sich gut zurechtzufinden in der für die „gewöhnlichen“ Hörgewohnheiten merkwürdigen musikalischen Szene.

Artwork by Low: Hey What – Quelle: Album Cover

„Schneide das meiste weg von dem, was Du hast. Und was noch übrig bleibt, das wird so viel mehr bedeuten.“ Dieser Grundsatz findet sich auch hier auf dem neuen Album, das Rock-Musik nimmt und daraus etwas macht, was irgendwo zwischen Elektronik und Rock, Indie und Pop angesiedelt werden könnte.

Wir finden die Platte aufregend und spannend. Jeder Track überrascht mit neuen Ecken, Kanten, Biegungen und schönen Melodien. Ihr solltet Euch alsbald Zeit nehmen, Song für Song ganz allein für sich und alle zusammen auf Euch wirken zu lassen. Für uns ist „Hey What“ ein Album der Woche auf RadioTreffpunkt.

Mehr zur Band könnte Ihr zum Beispiel auf Bandcamp

Petey – Lean Into Life

Der Sonnenstaat Californien ist die Heimat des US-Amerikanischen Indie-Künstlers Petey.

Hinter dem Künstlernamen verbirgt sich ein Mann namens Peter Martin, der seit seiner Jugend Musik macht, in diversen Bands mitspielte und inzwischen jede Menge Follower in Tik Tok sammelt.
#RadioTreffpunkt – Hörer*innen kennen die Musik von ihm selbstverständlich schon länger 😉

Album Artwork: Petey – Lean Into Life by Terrible Records via bandcamp

Bislang erschienen mehrere Singles von Petey. Was also dringend anstand war, alle diese Songs und eine paar neue Tracks als Album-Debut zu veröffentlichen. Das passierte jetzt am 03. September 2021 mit der Platte Lean into Life, erschienen bei „Terrible Records“. Und genau dieses Debut-Album von Petey ist das Album dieser Woche bei #RadioTreffpunkt.

Mehr zu Petey und seiner Musik findet ihr im Netz, zum Beispiel hier.