Back to music! • Die Neuvorstellungen vom 24.07.2021

Nach zwei Wochen Pause, die mit einer Naturkatastrophe, die echt neu ist für unser Land, alles andere als eine echte Pause war für die Menschen hier im Westen und überall in der Republik starten wir wieder so langsam mit unserem wöchentlichen Blick auf neue Musik bei #RadioTreffpunkt.

Das Genre mit der größten Ausbeute an neuen Sounds ist bei uns wie immer der Bereich Alternative / Indie. Und da gibts in dieser Woche Neues vom britischen Singer-Songwriter James Blake, der uns mit „Say what you will“ einen gemütlichen Moment mitten im Sommer beschert.

Außerdem melden sich die illuminati hotties aus LA mit der Nummer „u v v p“, mit der sie den amerikanischen Musiker Buck Meek featern, der als Backgroundsänger und Gittarrist der Band Big Thief bekannt wurde.

Ein neues Produkt bieten ab dieser Woche Darkside an. Die Band, die als Zusammenarbeit des elektronischen Musikers Nicolá Jaer und des Musikunstrumentalisten Dave Harrington entstand, promoten damit das neue Album Spiral, das am Freitag erschienen ist. Bei uns hört Ihr daraus „Im the Echo“.

Sling heißt bekanntlich die neue Scheibe von Claire Cotril alias Clairo. Wir hören in dieser Woche neu bei uns daraus den Track „Management“.

Ganz besonders hat mich der Tipp eines Hörers aus dem Harz gefreut, der mich auf die neue Single des deutschen Singer-Songwriters L’aupaire aufmerksam machte. Robert Laupert, wie er bürgerlich heißt, begeistert mich immer wieder mit seinem Ausnahmetalent, das national wie international Anerkennung genießt, was ihn nicht zu letzt auch zu einem gern gehörten Schreiber von Filmmusik macht. „When I Fall“ heisst das Stück, dass wir Euch sehr gerne neu vorstellen.

Tom Rosenthal, der Brite mit den zwei bekannten Namen, ist ebenfalls zurück mitten im Sommer. Der in London lebende Singer-Songwriter dürfte Euch hinreichend bekannt sein, wenn Ihr regelmäßig unser Programm hört. Immer wieder findet Ihr bei uns die kleinen, manchmal witzigen, manchmal nachdenklichen Nummern des Mannes mit Ukulele und Gitarre.
Seine zwei Namen erwähnte ich deshalb, weil er sich lange bei TikTok hinter dem Pseudonym Edith Whiskers versteckte. Dort wurden seine kleinen Nummern quasi über Nacht zu den am meisten gespielten Musiktracks für den Hintergrund und sein alias Edith Whiskers, die alte britische Katzenlady, wurde weltberühmt. „Not a catastrophe“ heißt sein neustes Werk – ab sofort bei uns im Musikprogramm.

Bei uns könnt Ihr den ganzen Tag über neue Sounds entdecken und mit aktuellen und älteren Tracks so richtig abtauchen in den Klang des #Indie-Sound von heute. Dazu leisten in dieser Woche außerdem einen Beitrag Songs zum Beispiel von Lorde, den Fruit Bats, Dusted, den Morningsiders, girlpuppy, Theon Cross, Foodman, Ali Kuru, The Ballroom Thieves und vielen anderen mehr.

Konzentriert gibts unsere Neuen vier Stunden lang an jedem Tag ab 17 Uhr bei PLAY_STOP – Morgen gehört! und am Samstag läuft die Sendung schon um 10 Uhr.

#RadioTreffpunkt hört Ihr kostenfrei und mit wenig Werbung in Zusammenarbeit mit Laut.fm.
Ich wünsche Euch dabei alles Gute und ne schöne Woche!

Und: Denkt dran! Unsere Landsleute im Westen und Süden des Landes brauchen jetzt unsere Unterstützung. Helfen könnt Ihr mit Eurer Spende, zum Beispiel an die „Aktion Deutschland hilft!“. Alle Infos und Links gibts auch hier.

Wir im „Westen“

Bei #RadioTreffpunkt spielt die Musik „die erste Geige“ – und das gilt. Aktuelles Tagesgeschehen beleuchten wir nur am Rande. Doch was wäre Musik ohne die Menschen, die Raum und Zeit dafür haben? Deshalb gehts jetzt bei uns ausnahmsweise mal um ein ernsteres und wichtigeres Thema:

#RadioTreffpunkt sendet aus Köln. Die Stadt am Rhein ist seit 2018 unsere Heimat und auch wir sind deshalb inzwischen Hochwasser erprobt. Gerade deshalb berührt es uns so, wenn knapp 25 Kilometer von unserem Studio entfernt, das Chaos herrscht, Menschen ihr Leben lassen und alles verlieren, was sie sich aufgebaut haben. Unzählige Male waren wir von #RadioTreffpunkt schon unterwegs in Voreifel und Venn, im Land zwischen Erft und Rhein, haben Freunde besucht und ihre Familien kennen gelernt, mit ihnen gearbeitet und gefeiert.

Zum gewohnten Tagesablauf zurück zu kehren: Das ist zwar Alltag im Radio, aber für die Menschen in den Katastrophengebieten im Südwesten und Westen des Landes noch lange nicht drin! Hinzu kommen fast täglich Meldungen über weitere Starkregenereignisse und ihre Folgen aus der ganzen Republik. Helfende Hände, die vor Ort zupacken können, werden dringend gebraucht, dazu Material in schier unvorstellbarem Ausmaß. Ohne die vielen privaten Initiativen wäre das nicht denkbar.

Deshalb wollen wir aufmerksam machen auf eine der vielen Hilfsaktionen, die sich dort einsetzen, wo unser Einfluss, unsere Kompetenz und unsere Kraft nicht ausreichen, zum Beispiel im Hochwassergebiet hier vor den Toren der Stadt.

In unserem Programm läuft dazu regelmäßig ein Spendenaufruf für die „Aktion Deutschland Hilft!“.

Infos und Links zur Spendensammlung der „Aktion Deutschland Hilft!“

Ambar Lucid – Get Lost In The Music

Zwischen den Stränden der Dominikanischen Republik mit ihren vielen lebendigen Kommunen auf der einen und dem Vorstadtleben in einer US-amerikanischen Kleinstadt auf der anderen Seite könnten die Gegensätze kaum größer sein. In diesen beiden Welten wurde Ambar Cruz, US-Amerianerin mit mexikanischer Mutter und dominikanischem Vater erwachsen. Schon im Alter von 5 Jahren entdeckte sie die Musik und begann bald damit, sich selbst und ihre eigenen musikalischen Versuche für ihren Youtube-Kanal aufzunehmen. Songs zu schreiben und zu performen, das wurde schnell zu ihrer größten Leidenschaft, für die sie nach Los Angeles umzog und die Highschool Highschool sein ließ.

Dieser Schritt hat sich gelohnt: Im letzten Jahr erschien ihr Debut-Album Garden of Lucid, mit dem sie als Singer-Songwriterin weltweit bekannt wurde.

Album artwork Ambar Lucid: Get Lost In The Music

Ein Jahr später gibt es jetzt eine neue EP von ihr mit dem Titel „Get Lost In The Music“. Diese Überschrift ist Programm bei den insgesamt fünf Tracks der Platte. Wir lernen ein „Space Cowgirl“ und dessen Gedanken kennen, die zwischen dem Hier und Jetzt und den Weiten des inneren Kosmos pendeln. Diesen ab und zu mal aufzusuchen, dafür brauchts eben nicht unbedingt diverse Mittelchen, sondern Musik selbst ist eine Möglichkeit, sich treiben zu lassen, verloren zu gehen. „Get lost in the Music with me!“, ist ihre Einladung dazu, der Verlockung bei schönen Melodien, entspanntem Rhythmus und verspielten Arrangements ruhig mal nachzugeben, um schließlich mit Ambar zusammen über existenzielle Fragen zu philosophieren.

Die am 18.06.2021 erschienene EP „Get Lost In The Music“ von Ambar Lucid ist in dieser Woche Album der Woche bei #RadioTreffpunkt.

Mehr zu Ambar Lucid und zu ihrer Musik findet Ihr auf ihrer Internetseite: hier.

Lucy Dacus – Home Video

Mit ihren gerade einmal 26 Jahren gehört die in Norfolk, im US-Bundestaat Virginia geborene, Lucy Dacus auf jeden Fall zu den derzeitigen US-amerikanischen Indie-Sternchen. Mit ihren Studioalben No Burden, 2016, sowie Historian, 2018, wurde sie weit über die Grenzen des amerikanischen Kontinents bekannt.

Album Artwork by Lucy Dacus

Vier Singles haben im Laufe des aktuellen Jahres schon das Licht der Welt erblickt und es immer spannender werden lassen, sich ihr neuestes Album Home Video in Gänze zu Gemüte zu führen. Jetzt ist es veröffentlicht und ergänzt die vier bisherigen Singles um einige neue Tracks in dem für sie inzwischen typischen Gitarrenrock-Style. Passend dazu ein Album-Cover, dass die guten Zeiten des Heimkino-Booms stilvoll wieder aufleben lässt.

Das Album Home Video von Lucy Dacus ist Album der Woche bei #RadioTreffpunkt.

Mehr zu Lucy Dacus und Töne aus dem neuen Album gibts zum Beispiel hier.

Shungudzo – I‘m not a mother, but I have children

(Köln, bg) Alexandra Shungudzo Govere ist nicht nur Singer-Songwriterin alias Shungudzo, sondern auch Ingenieurin, Aktivistin, TV-Moderatorin, Journalistin und als US-Amerikanerin mit simbabwischen Wurzeln Ziel eben jenes Alltagsrassismus, der die USA heute mehr denn je Tag für Tag beherrscht und jedes Jahr, jeden Monat, jeden Tag Menschenleben zerstört.

Aber alles kann anders werden, wenn Menschen nicht mehr wegsehen, sondern zusammenstehen und die Welt verändern.

Genau diese Hoffnung, diese Überzeugung, transportiert ein Debüt-Album, das es in sich hat: „I’m not a mother, but I have children“.

Shungudzomother

Revolutionen erfordern Mut, Menschen, die voran gehen, und sie brauchen Hymnen, solche wie „It’s a good day (to fight the system)„, die erste Single, mit der wir bei #RadioTreffpunkt auf Shungudzo aufmerksam wurden. Wie kaum ein anderer Song der letzten Jahre, lässt sich seine Message auf die kleinen und großen Kämpfe anwenden, die jede*r von uns jeden Tag vor sich hat. Der langsame Reggae-Beat des Songs kann eindrucksvoll dafür stehen, dass steter Tropfen den Stein irgendwann einmal höhlt.

Manchmal braucht es noch viel mehr Energie, um sich durchzusetzen. Shungudzo singt für Generationen von schwarzen Frauen, die es besonders schwer haben bei den weißen Eltern ihrer Partner*innen, wenn sie „White Parents“ anstimmt und Wut, Verzweiflung und dieses Gefühl, es einfach satt zu haben, sich Bahn brechen.

Ihr musikalisch äußerst vielfältiges Debüt führt uns mitten hinein in die alltäglichen Probleme des hässlichen und rassistischen Amerika.

Doch zugleich steht Shungudzo, die mit ihren jungen Jahren bereits unglaublich aktiv und vielseitig sich eingebracht hat in die Gesellschaft, für eine freie Welt der dank Internet und Mobilität schier unbegrenzten Möglichkeiten, eine Welt, in der jede*r das Beste aus sich machen kann, wenn man sich aus der Couch-Lethargie der Generation der Politik-Verdrossenen befreit, aufsteht und los läuft, um das zu tun, was die Seele bewältigen kann. Damit sind wir angelangt bei der sanften Seite der Shungudzo, die mit Balsam in der Stimme verkündet: „There’s only so much a soul can take.“

„I’m not a mother, but I have children“ ist unser Album der Woche bei #RadioTreffpunkt. Mehr über Shungudzo erfahrt Ihr auf ihrer Internetseite www.shungudzo.com. Musikschnipsel gibts zum Beispiel auf ihrem Soundcloud-Account. Bei uns im Radio hört Ihr Musik von ihrem Album regelmäßig unter der Rubrik „Album der Woche“ und natürlich ohnehin im laufenden Musikprogramm.

Neues von King Gizzard & The Lizzard Wizzard, black midi, Clairo und mehr!

Hitze, Hitze, Hitze …. Dazu schwül-warme Luft, den ganzen Tag. So präsentiert sich der lang herbeigesehnte Sommer bei uns im Westen Deutschlands. Und aus der schwül-warmen Bude in unserem „Studio im Hochhaus“ gibts jetzt für Euch den Blick auf die jüngsten Aktualisierungen im Musikprogramm von #RadioTreffpunkt.

Los gehts mit einem Blick auf eine neue Platte der Australier King Gizzarrd & The Lizzard Wizzard, die ja für ihre ziemlich extravaganten Klänge bekannt sind. Erinnert sei hier an die fulminanten Sound-Kulissen des Albums „L.W.“. Mit Butterfly 3000 erschien jetzt ein weiteres Studio-Album der Band mit der Phantasie von Science-Fiction-Schreiber*innen. Auf gehts in einen apokalyptischen Garten, der im Grunde viel zu schade ist, zu Singles „zerschnipselt“ zu werden und im Ganzen verdaut werden sollte. Trotzdem gibts erstmal einen einzelnen Track zum Vorkosten für Euch mit Interior People. Vielleicht genau die richtige Bezeichnung für die weniger mit der Sonne als mit dem Schatten Buhlenden.

Wenn man dann des Abends endlich wieder etwas mehr vom geliebten Dunkel erheischt, dann passt dazu nichts besser als das Bild DER deutschen Diva schlechthin: Marlene Dietrich. Mit genau diesem Bild befasst sich die neue Single der britischen Rockband black midi. Cavalcade heißt ihr jüngst veröffentlichtes Album, auf dem Ihr auch diesen Track findet.

Ein neues Album kündigte in dieser Woche die amerikanische Singer-Songwriterin Clairo an. Sling soll es heißen. Und als Vorgeschmack darauf gibts die neue Single Blouse zu hören. Ihre Fans wirds freuen, dass sie sich zurückmeldet und auch ich bin gespannt auf das Endergebnis.

Weitere neue Tracks hört Ihr in dieser Woche bei uns zum Beispiel von Lucy Dacus, deren Album HomeVideo Ende Juni erscheinen soll, von Tones And I, den Surfaces, Wolf Alice, San Holo, Phantom Handshakes und Peggy Gou.

Artwork by Kone Mara

Vorschläge aus der Hörerschaft berücksichtigen wir auch sehr gerne. Denn was wäre trauriger, als eine gute Veröffentlichung nicht mitzubekommen? So ein Hörer-Vorschlag waren in dieser Woche Kone Mara mit dem Song The Ordinary Place. Aus Schweden kommen die drei Musikenthusiasten. Denn das müssen sie sein, wenn sie sich – so liest man – nicht nachts, wie die meisten anderen Musikschaffenden, sondern am frühen Morgen treffen, um bei Kaffee-Duft gemeinsam Musik zu machen. Da fällt mir gerade der wütende Nachbar ein, der ausschlafen will. Aber mit diesen gibts vielleicht im hohen Norden weniger große Probleme. Wer weiß? Auf jeden Fall ist ihre Debüt-Single wirklich gelungen und lässt auf weitere Veröffentlichungen hoffen.

Unbedingt reinhören solltet Ihr auch mal wieder in die Arbeit von Nation of Language, deren Song Across That Fine Line, ebenfalls zu unseren Neuvorstellungen gehört in dieser Woche.

Außerdem gibts Neues u.a. von Ritt Momney, Nep, James Hersey, Island, den Bleachers, 2nd Grade und vielen anderen mehr in dieser Woche bei #Radio Treffpunkt. Das Ganze wie immer konzentriert an jedem Tag ab 17 Uhr bei Play_Stop, außer am Samstag, da läuft die Sendung mit unseren Neuvorstellungen schon ab 11 Uhr.

Bleibt nur noch, Euch eine angenehme Sommerwoche zu wünschen. Haltet Euch frisch und vor allem gut unterhalten via #RadioTreffpunkt – mit dem #Indie-Sound von heute.

No Joy – Can My Daughter See Me From Heaven

Jasamine White-Gluz ist die Frau, die hinter dem Projekt No Joy steht, das unsere aktuelle Platte der Woche – schon Ende Mai – veröffentlicht hat.
Dabei handelt es sich um die Neuaufnahme einiger Tracks vom 2020 erschienenen Album Motherhood, die jetzt mit orchestraler Begleitung ein völlig neues Outfit erhalten haben.
Dazu präsentiert uns die Band eine Coverversion des Deftones-Klassikers „Teenager“.

EP Art Work by No Joy – Can My Daughter See Me From Heaven

Musikalisch hat die EP einiges zu bieten: Rock-Classic-Fusion in vielen Spielarten und Anlehnungen an die Klassische Musik. Außerdem wird fleißig experimentiert in allen möglichen Cross-Over-Styles.

Can My Daughter See Me From Heaven lädt zum Nachdenken ein über die Kindheit, über das Vergessene und den Verlust der Unschuld.

In dieser Woche hört Ihr Tracks aus Can My Daughter See Me From Heaven von No Joy immer mal wieder in der Rubrik Album der Woche auf #RadioTreffpunkt.

Mehr zur Band und zur EP findet Ihr zum Beispiel hier.

Rostam: Changephobia

Der aus Pakistan stammende und in Brooklyn, New York, aufgewachsene Sänger Rostam Batmanglij hat nicht nur einen eingängig klingenden Künstlernamen mit seinem Vornamen gewählt, sondern Rang und Namen in der alternativen Musikwelt der USA. Als Producer und Autor ist er seit seinem Debütalbum immer wieder gefragt. Seine Arbeiten für die Band Vampire Weekend, die er mit gegründet hat, die Sängerin Clairo oder die hitverdächtigen Sounds der Ladies von Haim wären ohne ihn nicht das was sie sind.

Jetzt kommt er mit einem zweiten Solo-Album um die Ecke, das sich bereits mit mehreren vorab veröffentlichten Tracks ankündigte.

Changephobia heißt das Werk und ist mit seinen vielfältigen und immer wieder überraschenden Momenten unser Album der Woche, hier bei #RadioTreffpunkt.

Ihr solltet und bedingt auch mal ganz in Ruhe reinhören. Und das geht in der regelmäßig ausgestrahlten Rubrik auf unserem Sender oder zum Beispiel hier, wo er auch noch was verdienen könnte.

Bachelor – Doomin‘ Sun

Malina Duterte – früher bei Jay Som – und Ellen Kempner – seinerzeit bei Palehound – erzählen gerne die Traumgeschichte von zwei Musikerinnen, die sich gegenseitig mochten und glücklich waren, noch kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie die Idee gehabt zu haben, ein gemeinsames musikalisches Projekt auf die Beine zu stellen.

Entstanden ist eine neue Band namens Bachelor, die trotz aller Widrigkeiten mitten im LockDown mit drei vor dem neuen Album veröffentlichten Singles einen wirklich guten Start in eine neue Folge der Musikgeschichte der beiden Frauen hinlegten.

Album Artwork by Bachelor: Doomin‘ Sun

Man durfte gespannt sein darauf, ob da wirklich so ein interessantes Album entstehen würde und genau diese Spannung entlädt sich jetzt mit Veröffentlichung der ersten gemeinsamen Platte Doomin‘ Sun. Alternative mit Elementen aus Punk und Grunge erwartet Euch, wenn Ihr die neue Scheibe startet. Bei uns ist sie das Album der Woche.

Mehr über Bachelor und ihr neues Album gibts zum Beispiel hier.

Twenty One Pilots – Scaled And Icy

Tyler Joseph und Josh Dun heißen die Menschen hinter der 2009 gegründeten Alternative-Band Twenty One Pilots.


Wie wir wissen verarbeitet jeder auf seine Weise die Erlebnisse und Erfahrungen rund um die Zeit der beginnenden und sich weltweit verbreitenden Pandemie im vergangenen Jahr. Wir alle hatten uns umzustellen, die eigenen Gewohnheiten und das, was eben als ganz normal empfunden wurde: All das wurde ordentlich durchgeschüttelt.
Und so nutzten die Jungs von Twenty One Pilot ihre Kreativität und die Lock-Down-Zeit dazu, all das zu verarbeiten. Aufgenommen wurde in Tyler Josephs Homestudio in Colombus, Ohio, das Schlagzeug lieferte Josh Dun von der anderen Seite der USA zu – eben „Coast to Coast“ – at its best.

Heraus kam unser neues Album der Woche: Scaled And Icy – mit jeder Menge potenzieller Sommerhits von den Twenty One Pilots.